Impulsvortrag mit Diskussion

Mariel Tavara

60 Prozent der Einwohner Perus sind Kinder und Jugendliche. Sie leben in einem Land, das in den letzten Jahren für seine wirtschaftliche Entwicklung viel gelobt wurde. Aber auch in einem Land mit zahlreichen sozialen und Umweltkonflikten.

 

In den Minen-Regionen wehren sich Betroffene gegen die Zerstörung der Umwelt und die Gefährdung der Versorgung mit ausreichendem und sauberem Wasser. Die indigene Bevölkerung des Regenwaldes wehrt sich gegen die Zerstörung ihres Lebensraums durch Minen, Ölgewinnung und Monokulturen.

 

Viele Menschen wehren sich gegen Frauenmorde, gegen häusliche und sexuelle Gewalt an Frauen, gegen die Verweigerung von Entschädigung für die Opfer der Diktatur Fujimori: Zwangssterilisierte Frauen, Opfer der militärischen Gewalt… In den letzten Jahren haben sich viele Jugendliche an Protestaktionen beteiligt, nicht nur gegen das geplante Jugendarbeitsrecht (Ley Pulpin), sondern auch an der Kampagne „Ni una menos“ (Gegen Morde an Frauen) und gegen die Präsidenten-Kandidatin Keiko Fujimori. Wie stellen sich diese Jugendlichen die Veränderung Perus vor?

 

Wir laden Sie und Euch zu Diskussion und Meinungsaustausch herzlich ein!

 

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Impulsvortrag "NiUnaMenos" mit Mariel Tavara
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Veranstalter

Lateinamerika-Arbeitskreis des Nord Süd Forum München e.V. in Kooperation mit der Informationssstelle Peru e.V., Terre des Femmes, Casa Latinoamérica e.V., Chasqui e.V., Frau.Kunst.Politik.

Förderung

aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für dieWelt – Evangelischer Entwicklungsdienst sowie durch den Katholischen Fondsfür weltkirchliche und entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit




Freitag München 12. Mai um 19.00 Uhr

EineWeltHaus München

Raum 211/212 Schwanthalerstr. 80(U4/5 Theresienwieise)


Erster Impulsvortrag

Skype-Übertragung

Moderatorin: Selen Gürler




Dienstag 23. Mayo um 19.00 Uhr 2017


Mohr-Villa Freiman München



Zweiter Impulsvortrag


Skype-Übertragung

 

Die argentinische Feministin und Journalistin Mariana Carbajal spricht per Skype über die Bewegung “#NiUnaMenos“ (#nicht eine weniger) in Argentinien und Lateinamerika. Seit vielen Jahren protestieren Menschen mit dem Ruf „Ni una muerte más!” („Nicht eine Tote mehr!“) in Buenos Aires und vielen weiteren Städten Lateinamerikas. Die Wut richtet sich gegen die unzähligen Fälle von Frauenmorden, sexualisierter Gewalt und deren Straflosigkeit.

 

In ihrem Vortrag berichtet Mariana Carbajal, die bereits mehrfach für ihr Engagement im Kampf um Frauenund Menschenrechte ausgezeichnet wurde, sowohl von dem Schweigen der Gesellschaften und der Tatenlosigkeit von Behörden als auch von dem emanzipatorischen Kampf der Befreiung und Solidarität.

 

Der Protest der “#NiUna- Menos“ hat sich über das Internet verbreitet und vernetzt und Mariana Carbajal ist das Gesicht der Bewegung und offizielle Sprecherin des „NiUnaMenos“-Kollektivs´.

Mittwoch 24. Mai 2017 / 17:30 Uhr

Universität Augsburg:

Universitätsstraße10 Augsburg 86159