Wanderausstellung

zum Frauentag 2017

Solidarität mit den Frauen auf der Flucht“

- Impulse des politischen Unbehagens

Eine interdisziplinäre und transkulturelle Kunstausstellung.


Kulturelles Programm

Giesinger Bahnhofpl. 1, 81539 München

Anmeldung ist erwünscht unter Tel.: 089 69387930 oder corinatoledo@gmx.de


Suli Kurban aus Uigurien

Lesung: Donnerstag, 9. März 2017; 20 Uhr

 

Lesung: Die Hoffnung im Gepäck – Begegnungen mit Geflüchteten Suli Kurban Geflüchtete erzählen ihre Geschichten – mitreißend, berührend und eindrücklich. Sie erklären, warum sie ihre Heimat im „Spiel mit der letzten Chance“ verließen und welche Gefahren sie überwinden mussten. Für die Anthologie zugunsten von Refugio München haben bekannte Autor*innen diese Menschen getroffen oder sie haben über sich selbst geschrieben. Dabei entstanden Porträts, Berichte, Collagen und Gedichte, deren gemeinsamer Kern die Hoffnung ist.

 Foto: Joely Ketterer

 

An diesem Abend wird die Uigurin Suli Kurban ihre Geschichte lesen und im Gespräch mit der Psychotherapeutin Gisela Framhein von Refugio über das Fremdsein und Ankommen diskutieren.

 

 

 Ort: Gepäckhalle Eintritt: frei

 


Wahida Samad aus Afghanistan

Impulsvortrag:   Donnerstag 16. März 2017 um 20 Uhr

  

Impulsvortrag mit Wahida Samad aus Afghanistan. Moderation: Heidi Meinzolt von Frauenliga. Eine außergewöhnliche Frau erzählt aus ihrem Leben, und was für eine Geschichte hat sie Frau Samad uns zu erzählen! Sie war Direktorin der Abteilung für Soziale und Kulturelle Angelegenheiten des Amtes für Verwaltungsangelegenheiten und des Sekretariats des Ministerrates der Regierung von Harmid Karzai in Afghanistan.

 

Davor arbeitete sie für den Entwicklungsfonds der Vereinten Nationen für Frauen (UNIFEM), sowohl in Afghanistan als auch in Pakistan. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Deutschland und ist eine gefragte Referentin. Heute erzählt sie uns ihre ganz eigene persönliche Fluchterfahrungen und anschließend steht sie gerne für Fragen zur Verfügung.  

 

Ort: Gepäckhalle

Eintritt: frei

 

 

 

 


Regisseur Björn Jensen

Filvorführung: Freitag 17. März um 20.00 Uhr

 

Filmvorführung am Freitag 17. März um 20.00 Uhr mit dem Autor und Regisseur Björn Jensen des Films „Vergessene Sex-Sklaven.“

 

Im Film geht es um Frauen, die im zweiten Weltkrieg gezwungen wurden, die japanischen Soldaten sexuell zu befriedigen. Leider hat das Thema an Aktualität nicht verloren – Frauen auf der Flucht erleiden heute überall Gewalt, nicht nur im Krieg, nicht nur in den Flüchtlingsheimen hier bei uns. Denn ausgerechnet von den „Beschützer“ der Vereinten Nationen der Friedensmissionen werden Frauen sexuell belästigt, erpresst oder gar vergewaltigt, und nicht selten tauschten Blauhelme Nahrung und Medikamente gegen sexuelle Handlungen - ein Drittel der sexuellen Übergriffe fand auf Minderjährige statt. Gegen mehr als 300 Teilnehmer an Friedensmissionen wird heute noch wegen Vorwürfen sexueller Gewalttaten ermittelt. Darüber wollen wir diskutieren. 

 

Ort: Gepäckhalle

 

Eintritt: frei 

 

 

 


Dr. Ariane Hagl

Samstag, 25.03.2017; 16.00 – 19.00 Uhr

Workshop-Malaktion

 

Diese Malaktion möchte einen Raum öffnen, in dem sich Frauen begegnen können. Im Zentrum steht der kreative Prozess, der neue Facetten der eigenen Lebendigkeit zum Ausdruck bringt. Kenntnisse der Malerei sind keine Voraussetzung, vielmehr geht es um die eigene Experimentierfreude und Ausdruckskraft.

 

Ort: Gepäckhalle Eintritt: frei

 

Anmeldung: info@arianehagl.de


Esther Enahoro-Völk

Tanz-Performance: Freitag, 31.03.2017; 20.00 Uhr

 

Esther Enahoro-Völk Esther Enahoro-Völk Esther Enahoro-Völk aus Nigeria zeigt in ihrem Auftritt Erfahrungen von Frauen auf der Flucht. Sie entdeckte die Liebe zum Tanz schon im Alter von 11 Jahren. Mit African Contemporary Dance und HipHop gewann sie mehrere nationale Wettbewerbe und konnte ihren Erfolg mit ihrer eigenen Gruppe „TapDancers“ als Choreografin und Tänzerin fortsetzen. 2011 flüchtete Enahoro nach Deutschland.

 

Sie schaffte es schnell, auch hier wieder auf der Bühne zu stehen. Ihre eigenen Erfahrungen als Geflüchtete gibt sie als Künstlerin weiter und setzt sich so für die Rechte von Geflüchteten ein.

 

Ort: Gepäckhalle Eintritt: frei