Teilnehmende KünstlerInnen

Katalin Berezcki-Kossack

Ungarn

Vita:

  • 1956 geboren in Békéscsaba, Ungarn
  • Nach dem Abitur Ausbildung zur Porzellanmalerin in Hennenberg, Deutschland
  • Restauratorin im Völkerkunde-Museum Néprajzi in Budapest. Erforschung der Prozedur des Reduktionsbrands in Mainburg-Puttenhausen
  • Seit 1995 jährliche Aufenthalte bei Naturvölkern in Afrika und den USA. Diverse Projekte mit dem Stamm der Dogon, darunter der Bau von Keramikwasserfiltern
  • Schülerin von Eva Mazzucco, Österreich, Iskra Krempel-May, Italien, Eva Kun, Ungarn, und Susanne Wenger, Nigeria
  • Dozentin an der Freien Kunstschule Kendlimajor 

Werke (Auswahl):

  • 2014 Gründung der freien Keramikschule „Keramik als Weg“
  • 2013 Initiatorin des Symposiums „Renaissance der Erde“
  • 2013 Almuñecar, Spanien
  • 2012 Klub-Galerie Újlipótváros, Budapest, Ungarn
  • 2008 Galerie Kö-tár-lat, Budapest, Ungarn
  • 2007 Galerie Saloky, Budapest, Ungarn
  • 2006 Galerie Time, Wien, Österreich
  • 2004 Keramik-Museum Gorka in Verőce, Ungarn
  • 2000 Liancourt, Frankreich
  • 1998 Galerie Ahrenshoop, Berlin
  • 1996 Römerkastell, Eining
  • 1995 Gestaltung der Skulpturenwiese und Dauerausstellung in Vatersdorf
  • 1991 Forum Kunst & Handwerk Ebrantshausen
  • Seit 1987 regelmäßige Teilnahme an Einzel- und Gruppenausstellungen sowie an zahlreichen internationalen Symposien in Europa, Afrika und Indien
  • 1977 Auszeichnung "Junge Künstler" von Berlin
  • Permanente Ausstellungen etwa im Museum Buch-Erlbach, im Schloss Ratzenhofen oder im Schloss Riedenburg

 


Drago Druškovič

Slowenien

Ich verbrachte die Kindheit und Jugend im Rosenthal in Südkärnten, in einem heiklen Sprachgebiet. Mein Vater lebte in Ljubljana. Zwei Kulturen, hier die Slowenische, da die Deutschsprachige – zwei unterschiedliche Systeme, das kommunistische jenseits, das westliche diesseits der Grenze, das waren die erlebten Gegensätze und Widersprüche in meiner Kindheit. So habe ich ein starkes Bedürfnis nach Integration und Synthese entwickelt. 

Werk (Auswahl): 

  • 2014 Auroville 2014 Exhibition, Auroville, Indien
  • 2010 Galerie Artefakt, Wien
  • 2009 Galerie Sikoronja, Rosegg
  • 2008 „Kreuzweg-Kreuzbruch“ – Videoinstallation mit Colombo/Jenny, Sankt Jakob im Rosental
  • 2007 Galerie Artefakt, Wien
  • 2006 Romanischer Keller, Salzburg
  • 2005 Galerie Mikado, Ljubljana
  • 2004 Ausstellung im Rahmen des Schamanenkongresses in Mondsee 2004 „Erfahrung Grenze“ – in Slovenj-Gradec zum Anlass des slowenischen EU-Beitritts
  • 2004 „Reise ins Innere“, Dialog mit Tibet mit Tibet-Thankamaler – Galerie der Stadt Salzburg
  • 2002 Ausstellung im Rahmen von „Kalachakra“ in Graz
  • 1998 Impression Afrika“ mit afrikanischen Bildhauern – Natur-Raum-Kultur, Höribachhof, Mondsee
  • 1990 Ausstellungen in Slowenien und Warschau
  • 1987 Mandala-Performance – „Kulturama“, Klagenfurt
  • 1979 „Begegnung mit Indianischer Kunst“ – Traklhaus, Salzburg 

 


Rita Mascis

Italien

Freischaffende Künstlerin. In Italien geboren, in München an der Ludwig-Maximilians-Universität Kunstgeschichte, Kunsterziehung und Psychologie studiert. Die künstlerische Ausbildung wurde bei ausgewählten Dozenten fortgesetzt. Von 1999 bis 2006 Mitglied der BBK München und Oberbayern e. V.

 Werk (Auswahl)

2013 Kommt zu Tisch – 20 Jahre Tafeln sind genug – Berlin

2012 Gewalt und Freiheit – Bürgerbüro DIE LINKE, Penzberg

2011 Armut – wem nutzt sie? – Sendlinger Kulturschmiede, München

2011 Körperpolitik – Galerie Kunsthof, Jena

2010 Color is a bridge – Gruppenausstellung in Salon der Künste

in Zusammenarbeit mit dem „Karawane Festival“, Jena

2009 Kunst gegen Krieg – Anti-Kriegs-Museum, Berlin

2008 arm und reich – Wanderausstellung, DGB Haus München

2006/2007 Gegen Gewalt – Gruppenausstellung, White Box, Kulturfabrik München

 

 


Houschang Sanaiha

Iran

Geboren in Teheran, schulische Ausbildung in Teheran. Architekturstudium in Deutschland an der Technischen Universität München. Gründung des Planungsbüros für Städtebau in Frankfurt zusammen mit meiner Frau, die ebenfalls als Architektin tätig war. Teilnahme an mehreren nationalen und internationalen Architekturwettbewerben mit zahlreichen Preisgewinnen. Seit 2000 bin ich als bildender Künstler in Frankfurt tätig.

 

"Houschang Sanaihas Werk kann nun nicht einfach als ein weiteres Kunstereignis in der bundes­republikanischen Szene besprochen werden. Dies wäre ein unangemessener, eurozentrisch dominierter Blick auf ein Phänomen, was sich zwei völlig disparaten Kulturkreisen verdankt, nämlich sowohl dem westlichen, also einer an Impressionismus und Expressionismus geschulten Malweise, als auch dem östlichen, d.h. orientalischen Zugang zum Sehen und der Kunst.

Houschang Sanaiha ist Wandler von Orient und Okzident. Er verwendet intuitiv für alle körperlich sichtbaren Gesichter und Figuren einen impressionistisch anmutenden, expressiven Pinselstrich. Seine Farbe ist in Lichtpartikel erbrochen, die sich in Myriaden von Farbtupfern aufspalten ließen. Houschang Sanaiha gelingt eine kreative Neuerung, wenn er die Auflösung der farbigen Fläche nicht allein der Farbe überläßt, sondern Schmuckteile, also Ketten, Armbänder, Gürtel aus geometrischen Elementen verwendet und in jeweils größere geometrische Einheiten verwandelt, eine frappierende künstlerische Konsequenz."

Dr. Iris Gniosdorsch

Frankfurt/Main

 

 


Vilma Sousa-Dimpfl

Brasilien

 

1962 wurde ich in Fortaleza/Brasilien als Tochter einer Familie mit 20 Kindern geboren. Schon als Mädchen überraschte ich mit einem außergewöhnlichen Zeichentalent und befasste mich sehr früh mit Seidenmalerei. Seit 1996 lebe ich in München und widme mich wieder verstärkt der Malerei. 1997 wurde meine Tochter geboren, und 1999 heiratete ich. 

 

Werk (Auswahl):

  • Seit 2012 Mitglied der „Münchener Künstlergenossenschaft 1868“
  • 2009-2012 Gemeinschaftsausstellungen im „Haus der Kunst“ München im Rahmen der Jahresausstellungen der „Münchener Künstlergenossenschaft 1868“
  • 2002 und 2003 Kunstausstellung im Kulturzentrum „INTERIM“ in München-Laim
  • 2001-2004 Studium an der „Schwanthaler Kunstschule“ für Malerei und Graphik-Design mit Abschluss
  • 2001 Gemeinschaftsausstellung in der Galerie Bauhofer in Prien am Chiemsee
  • 2000 Gemeinschaftsausstellung im Bürgerzentrum Oberschleißheim
  • 1998-1999 Kunststudium bei „Atelierprojekt“ und „Akthof“ in München
  • 1994-1995 Verschiedene Gruppenausstellungen in Säo Paulo
  • 1992-1994 Künstlerische Arbeiten in Glas und Porzellanmalerei
  • 1989 Kurse für Ölmalerei an der „Academia Brasileira de Arte“ in Säo Paulo
  • 1987-1988 Besuch von Zeichenkursen an der SENAC und SESC in Rio de Janeiro

 


Dr. Corina Toledo

Chile

 

Kuratorin und Leiterin des Projekts