Musik mit der Rapperin EBOW

Im Rahmen des Friedensfestes wird EBOW am 29.07.16 um 19.00 Uhr zu sehen sein.

Ebow, eine junge Sängerin mit türkischer Abstammung, kämpft in ihren Liedern gegen allerhand Vorurteile an und entlarvt in ihren ironischen Texten die gängigen Klischees.

Im Hip-Hop bleiben die Kerle gern unter sich und dulden Frauen höchstens als "Bitches". Diese Zeiten sind vorbei, wie das erste Album der Münchner Rapperin Ebru Düzgün alias "Ebow" beweist.  

Ebows Welt ist ein Dönerspieß. Sie ist nicht rund, nein, sie ist keilförmig, aber drehen tut sie sich ebenso. So heißt es zumindest in den Texten der türkisch-deutschen Rapperin, die seit mehreren Jahren Musik macht und auf diese Weise mit intelligent-ironischen Texten die gängigen Vorurteile der Deutschen über Ausländer entlarvt.

Frei von Gangsta-Klischees fusionieren die Münchnerin Ebru „Ebow“ Düzgün und ihr Produzent Nik Le Clap Hip Hop mit orientalischen Sand-Rebab- Samples und Nineties-R’n'B. Erste große Aufmerksamkeit bekam Ebow durch Guerilla-Auftritte im Münchner Bahnhofsviertel, unter anderem in Waschsalons, Supermärkten oder der Straßenbahn. Auf die ersten Reaktionen der Presse (unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, sowie TV-Auftritte bei der BR-Startrampe folgten zahlreiche Liveauftritte, auch auf Festivals wie dem On3 Festival des Bayerischen Rundfunks und dem Sound Of Munich Now Festival der Süddeutschen Zeitung. 

Mit dem selbstproduzierten halbstündigen Video-Mixtape „Habibi’s Liebe und Kriege“, dass mittlerweile schon über 10.000 Views auf Youtube gesammelt hat, verorteten sich Ebow 2012 mit ihrem von orientalischen Klängen beeinflussten alternativen HipHop erstmals und verpackte soziale Realität in angriffslustige Texte, die von Geschlechterrollen in der türkischen Community, falschen Patriotismus bis zum Waffenhandel reichen.

 

Fotografie: Michael Pfizner 

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Flyer zu Musikshow von EBOW am Santag 30.07.16 um 18.00 Uhr im Dekanatsgarten/Annahof, Augsburg
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