Ausstellung und Impulsvortrag     09.09 bis 06.10.2017 im alten Volksbad


Im Rahmen des 5ten. lateinamerikanischen Abya Yala Festival in Mannheim

Es scheint auf den ersten Blick eine gewagte Herausforderung zu sein, Kunst mit Politik zu verbinden. Doch bei näherem Hinsehen war Kunst schon immer nicht nur eng mit Politik verbunden, sondern stand oft sogar im Dienst der Politik. Kunst nehme ich nicht nur als ideales Instrument wahr, um Sprachbarrieren zu überwinden, sondern auch um den Austausch über politisch brisante Themen auf eine innovative Art und Weise zu fördern.

 

In diesem Sinne möchte ich auch in diesem Projekt das Politische in der Kunst und Arbeit von Violeta Parra analysieren und darüber reflektieren, wie die Kunst ein geeignetes Medium sein kann, partizipativ und somit integrativ in einer Gesellschaft nachhaltig zu wirken. Catalina Rojas Parra, direkt verwand mit der Künstlerin Violeta Parra und Dr. Corina Toledo, beide aus Chile, befassen sich mit einer der einflussreichsten Künstlerinnen Chiles der modernen Zeit. Frau Dr. Toledo wird dazu bei der Vernissage nicht nur über die langjährige Forschungsarbeit von Violeta Parra in der Musik des chilenischen Volkes erzählen, sondern darüber hinaus über den Einfluss ihrer Kunst und Arbeit in Politik, Kultur und auf zahlreiche KünstlerInnen. Violeta Parra war und ist heute noch eine Identifikationsfigur für viele Künstler und Künstlerinnen auf nationaler und internationaler Ebene. Somit war sie eine facettenreiche Künstlerin, also nicht nur eine chilenische Folklore-Musikerin und bildende Künstlerin, sondern vielmehr. Die Menschen waren ihre Motivation nicht nur die Arbeit und Kunst.

All das Gelebte, Gefühlte oder Gedachte können die BesucherInnen plastisch wahrnehmen und fühlen. Denn das Publikum ist eingeladen mitzuwirken. In diesem Sinne führe ich im Kunstbereich die Frauenforschung weiter. 

 

  • Durch die interaktive Teilnahme von Kunstinteressierten und BesucherInnen leistet die Ausstellung einen Beitrag zum multikulturellen Dialog. 
  • Da das Kunstprojekt interdisziplinär und transkulturell angelegt ist, ist es ferner ein Begegnungsprojekt der verschiedenen Kulturen. 
  • Das Kunstprojekt ist sicher auch als ein Beitrag zur Sichtbarkeit der Geschichte von Frauen und Migranten zu sehen, in diesem Fall zwischen Kunst und Politik.