Berichterstattung über "Wahrnehmung von Frauen" in der Arbeitswelt

  • http://www.bamf.de/SiteGlobals/Forms/Suche/DE/Servicesuche_Formular.html;jsessionid=E25EB00340190E7A0B4A2433E32FAC8F.1_cid359nn=1363014&resourceId=1364318&input_=1363014&pageLocale=de&templateQueryString=corina+toledo&submit=Suchen
  • http://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Veranstaltungen/DE/2015/150305-ausstellung-frauenarbeitswelt.html;jsessionid=FC97C2607BD0B93579401DBA024121E0.1_cid286?nn=1367524
  • http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Direktorium/Frauengleichstellung/Equal-Pay-Day---Was-ist-das-/equal-pay-day/Aktionstag-2015/Programm_2015.html http://www.wp1094341.server-he.de/?a=info&n=185&id=2584
  • http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/termine/termindetails/article/ausstellung-wahrnehmung-von-frauen-in-der-arbeitswelt.html
  • https://muenchen.verdi.de//service/veranstaltungen/++co++14c13c36-8692-11e3-a01d-525400438ccf
  • https://allerleibuntesausdeutschland.wordpress.com/?s=corina+toledo+2015
  • http://www.muenchen-wird-inklusiv.de/
  • https://muenchen.verdi.de/aktive-gruppen/frauen/frauentreff
  • https://www.weissblau.de/artikel/ausstellung-wahr-neh-mung-von-frau-en-der-ar-beits-welt

Berichterstattung über "Identitäten in Zeiten der Globalisierung"

  •  http://wp1094341.server-he.de/?a=info&n=188&id=2643
  • http://veranstaltungen.bayern.by/muenchen/identitaet-in-zeiten-der-globalisierung-e5ec0469bdba27497f5c24dab6bf7e8ba.html
  • http://www.muenchen-online.de/Events/207615/Identitaet_in_Zeiten_der_Globalisierung.html

  • http://www.kulturraum-muenchen.de/veranstaltungen/identit%C3%A4t-in-zeiten-der-globalisierung-2015-12-04/


Bericht in Kunst Cu(l)t Literatur

Lesung mit Kaouther Tabai in der Mohr-Villa

»Huri oder Hure«

Freimann · »Huri (Paradiesjungfrau) oder Hure« – Eine Lesung mit Kaouther Tabai findet am Sonntag, 4. Mai, um 17 Uhr unter dem Dach der Mohr-Villa (Situlistraße 75) statt. Die Lesung findet zur Finissage der  Ausstellung »Die Wahrnehmung von Frauen in westlichen und muslimischen Gesellschaften«.

Die deutsch-tunesische Autorin Kaouther Tabai liest aus ihren diversen Werken, unter anderem aus ihrem erfolgreichen Buch "Das kleine Dienstmädchen. Aus dem Leben tunesischer Frauen"Kaouther Tabai: »Die tiefgläubigen moslemischen Männer sehnen sich nach ihr als Paradiesjungfrau im Jenseits, die Top-Manager bestellen sie als Sado-Maso-Domina in einer Web-Escort-Agentur.« Eine provozierende Gegenüberstellung, auf die die Schriftstellerin in der Lesung eingehen wird. Die Autorin Kaouther Tabai

Kaouther Tabai wurde 1964 in Tunesien geboren und lebt seit 1983 in Deutschland. Sie studierte an der Technischen Universität in München Informatik und arbeitet im Software-Bereich. Ihre wahre Leidenschaft gilt jedoch der Literatur. Kaouther Tabai beschreibt in ihren Geschichten das Leben gewöhnlicher und ungewöhnlicher Frauen innerhalb wie außerhalb ihrer Heimat.

 

Sie will mit den Erzählungen das Bild der arabisch-islamischen Welt, das heute oft mit Terror und Gewalt gleichgesetzt wird, zurechtrücken und das Fremde vertrauter machen. »Die Trommlerinnen« bestehen aus Marga Wengermeierauch, Hannelore Zierer, Maria Schlögel, Silvia Kostka, Lisa Kolmeder, Petra Wiesbeck, Gabriele Köller und Sonja Wieselmann. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.


Artikel in der Süddeutschen Zeitung

 

Stadviertel,Nr. 61, Freitag 14. März 2014, S. R10

 

Die Journalistin, Frau Nicole Graner schrieb

über das interdisziplinäre und transkulturelle Frauenprojekt

"Die Wahrnehmung von Frauen in

westlichen und muslimischen Gesellschaften". 


Interview mit Radio Lora

mit:

  • Kaouther Tabai, Rita Mascis, Vilma Sousa-Dimpfl, Katalin Bereczki-Kossack und Corina Toledo

geführt durch Eckart Thiel für Radio Lora

 

 Das Interview  wurde am Montag, den 24. Februar 2014 um 17.00 Uhr gesendet! Die Künstlerinnen sind zu hören unter https://www.freie-radios.net/62159

 

 

 

 

 http://lora924.de 


Fernsehbeitrag bei Latizón TV

Latizón TV ist Deutschlands erster und bisher einziger lizenzierter Web-TV-Sender, der sich ausschließlich dem Kulturkreis Lateinamerika widmet. Es werden Interviews, Berichte und Reportagen für eine deutschsprachige Zielgruppe gezeigt, primär in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ergänzt wird das Programm durch tagesaktuelle Schlagzeilen, deutschlandweite Veranstaltungstipps, CD-/Literatur- und Kinotipps und vieles mehr …und natürlich viel, viel Musik aus Lateinamerika.

Ursulina Pittrof von Latizon hat Vilma Sousa aus Brasilien und Corina Toledo aus Chile am 07 Februar 2014 interviewt.

Die Sendung mit Interview wird wiederholt!

 

http://www.latizon.tv/Toledo1.html

http://www.latizon.de/Toledo2.html

http://www.latizon.de/Toledo3.html


Beitrag bei BR: Das interkulturelle Magazin

sonntags 13.05. auf B5 aktuell

 

Frau Dr. Agnieszka Schneider von BR wird das interdisziplinäre und transkulturelle Frauenprojekt am Sonntag, den 2. März ab 13.05 Uhr ankündigen. 

 


 

http://www.br.de/radio/b5-aktuell/sendungen/interkulturelles-magazin/interkulturelles-magazin108.html

http://engagiert.de/fileadmin/Content_Engagiert/Dioezesen/2014/8_9_14/DIOEZESEN_SUED_8_9_14_muenchen_freising.pdf 

Der kulturelle Impuls des Rimstinger Frauenbundes, die Ausstellung „Die Wahrnehmung von Frauen in westlichen und muslimischen Gesellschaften“ in der Mohr-Villa München-Freimann zu besuchen, hat Anklang gefunden. Die Zugfahrt nach München nutzten die Teilnehmerinnen gleich zum Kennenlernen und Plaudern. Bei der spontanen Einkehr in das Kaffee Luitpold am Odeonsplatz und beim Mittagsimbiss im Palmengarten bei Livemusik genossen die Frauen zunächst das „MünchenFeeling“ pur.

 

In Freimann wurde die Gruppe von der Ausstellungsinitiatorin Dr. Corina Toledo empfangen. Besondere Freude: auch einige Südamerikanerinnen mit Partnern schlossen sich an. Die Politikwissenschaftlerin Dr. Corina Toledo begann vor einigen Jahren selbst mit der Malerei. Dadurch nahm sie wahr, dass das Medium Kunst ein kreativer Prozess ist, der auch Emotionen wie politisches Unbehagen zum Ausdruck bringen kann.

 

Die Frauenforschung setzte sie daher im Kunstbereich fort und es entstand eine Sammlung von Frauendarstellungen in unterschiedlichen Gesellschaften. Für die Idee einer Ausstellung gewann sie internationale KünstlerInnen. Eine Ausstellung, die zur Diskussion anregte Der spannende Nachmittag startete mit einer offenen Gesprächsrunde: Jede/r konnte über ihre oder seine ganz persönliche Erfahrung und Wahrnehmung zum Thema „Frau in der Gesellschaft“ berichten. Teilweise waren sehr emotionale Lebensgeschichten dabei. Die anwesende Künstlerin, Vilma SousaDimpl eröffnete anschließend den Rundgang durch die Ausstellung mit Erläuterungen zu ihren eigenen Werken. Mit Rimsting ist sie und ihre Familie seit vielen Jahren über einen Zweitwohnsitz verbunden. Als Dankeschön für das Interesse des Frauenbundes überreichte Vilma Sousa-Dimpl der Vorsitzenden Claudia Schneider zum Schluss eine wunderschöne handgefertigte Puppe für den Zweigverein.

 

Resümee der Kulturfahrt: „Wir haben an diesem Nachmittag viel Herzlichkeit erfahren, über das Frausein diskutiert und reflektiert und uns nahezu ungern von der aufgeschlossenen Gruppe getrennt.

 

Mitgenommen haben wir das Bewusstsein, dass noch großer Handlungsbedarf besteht.“

 C. Schneider 


Bericht im Mütterblitz Online-Magazin

 

 

Ursula Fournier

Herausgeberin

 

Weltfrauentag 2014: Das Menschsein begann mit der Mutter

 

In München wurde der Vortrag der Frauenforscherin Prof. Dr. Claudia von Werlhof zur Vernissage mit dem Thema „Die Wahrnehmung von Frauen in westlichen und muslimischen Gesellschaften“ am 8. März 2014 in der Mohr-Villa mit großem Interesse erwartet.

 

Die internationale Kunstausstellung und das Rahmenprogramm wurden von der gebürtigen Chilenin Dr. Corina Toledo, Politikwissenschaftlerin und Malerin, initiiert: „... de facto sind in den letzten Jahrzehnten Rückschritte in der Frauenbewegung festzustellen. Mehr als jemals zuvor ist die Armut weiblich; Prostitution und der damit einhergehende Frauenhandel wie auch private und öffentliche Gewalt gegen Frauen haben zugenommen.“

 

 

 

Claudia von Werlhof hält den Unterschied der westlichen und muslimischen Frauen für „minimal“, da sich beide an „verschiedene Formen des Patriarchats“ anpassen müssen, um darin zu überleben: „Die muslimische Frau wird also noch als Gebrauchswert, die westliche bereits als Tauschwert – als Ware - wahrgenommen. Sie bekommt damit alle Attribute derselben zugewiesen: Käuflichkeit, Herstellbarkeit, Ersetzbarkeit, Beliebigkeit, Verwendbarkeit und mit einem Ablaufdatum versehen. Danach, etwa alt oder krank, ist sie buchstäblich wertlos.“ 
Hinzu kommt die Situation der Mütter. Den aktuellen Trend in der westlichen Moderne bezeichnet Claudia von Werlhofe zutreffend als „die Erschaffung einer mutterlosen Welt“: „Mütter sind heute die „marginale Masse“, welche bald verschwinden, eine Art „Rasse“, die bald aussterben soll. Die Mutter steht kurz vor ihrer geplanten Ersetzung durch die Maschine, wie alles an Natur, das schon der Maschine gewichen ist. (…) Auch wir westlichen Frauen sind meist immer noch Mütter. Denn unsere besondere Frauen-Macht, die „Gynergie“, die neues Leben hervorbringen kann, konnte noch nicht wirklich ersetzt werden. Aber das spielt zunehmend keine Rolle mehr bei der Art, wie mit uns umgegangen wird. Da herrscht schon die Idee vor, dass wir als Mütter demnächst gar nicht mehr gebraucht und als rückständig zurückgelassen werden sollen. Das Ende der Mutterschaft wäre der Schluss-Stein auf dem Weg der Vollendung des Patriarchats."
Es stimmt uns nachdenklich und traurig, dass sich die Mütter in beiden Kulturen leider immer noch viel zu wenig gegen den patriarchalen Mainstream stemmen. Denn Claudia von Werlhof wirft wesentliche und wachrüttelnde Fragen auf: "Das Menschsein begann mit der Mutter. Endet es auch mit ihr? Eine umfassendere Revolution kann es nicht geben. (…) Wir schauen auf uns nicht mehr als mögliche Mütter. Sogenannte „Gender“-Frauen wollen von sich aus grundsätzlich keine Mütter mehr sein. Die Erinnerung daran wird als Zumutung zurückgewiesen, ja es wird sogar die naturgegebene Existenz des weiblich-mütterlichen Leibes in seinem Unterschied zum männlichen bestritten. Die westliche Frau ist heute buchstäblich mutter-seelenallein. Ist es das, wohin die muslimische Gesellschaft nun auch strebt? Oder macht sie man sich dort gar nicht klar, was die westliche Moderne eigentlich bedeutet?“ 
UF

 

 

Fotos: oben: Drago Druskovic „Shakti“; unten: Katalin Bereczki-Kossack „Göttinnen“ 
Textauszüge:  mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Claudia von Werlhof

Beitrag in der Süddeutschen Zeitung zu "Revolution im Spiegel der Kunst"

vom 18. Februar 2016, 18:49 Uhr

Kunst und Gespräche 

 

Kunst und Gespräche Kunst öffnet Türen und bringt Menschen zusammen. In diesem Sinne steht die Vernissage am Samstag, 20. Februar. Künstler unter anderem aus der Ukraine und Chile zeigen in den Räumen der Kinderarztpraxis Walter Dorsch, der selbst ausstellt, ihre Werke. 

Die gezeigte Kunst beschäftigt sich mit Feindbildern und der Entstehung von Ghettos. Die Vernissage an der Aidenbachstraße 118 beginnt um 19 Uhr. Um Anmeldung wird unter der E-Mail-Adresse walter_dorsch@web.de oder telefonisch unter 78 40 31 gebeten. 

Die Werke werden ein ganzes Jahr lang in der Arztpraxis zu sehen sein. Der Vernissage schließen sich die "Sendlinger Gesprächen" an. Diese finden monatlich jeden ersten Dienstag nach Anmeldung statt und dienen der Begegnung von mittlerweile erfolgreich integrierten Immigranten, Besuchern ohne Migrationshintergrund und Neuankömmlingen. Teilnehmer aus acht außereuropäischen Ländern haben sich laut Veranstalter bereits angekündigt. 

 

 

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/obersendling-kunst-und-gespraeche-1.2869188